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Meine Bücher

1995 veröffentlichte ich mein erstes Buch "Antropophobia oder Das wahre Gesicht"
im Eigenverlag in limitierter Auflage.

Im Januar 2019 gab ich mein Buch "Mondwinkels Comic Collection" mit Comics, Cartoons und Karikaturen heraus.

Im Mai 2019 folgten die drei Gedichtbücher "Hochsensibel", "Wahrheit und Lügen" sowie "Tiefgang" aus der Serie "Gedichte, Gedanken und andere Ungreimtheiten".

Leseproben aus "Tiefgang"

Grübler

Schlaflose Nächte hindurch gedacht,
ich bin ein übler Grübler.
Zu viel gedacht, die Nächte durchwacht,
ich grüble immer übler.

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Bildschirmmedien

Wer immer nur am Bildschirm klebt,
das echte Leben nicht erlebt.
Wenn's Display ihm nur sagt wohin,
findet er nie den wahren Sinn.
Die kleinen, bunten Bildschirmscheiben
lassen ihn oberflächlich bleiben.
Ist zweidimensional sein Sinnen,
wird er an Tiefe nicht gewinnen.

Die dritte Dimension, die Tiefe,
erreichte er, wenn’s anders liefe.
Er kann die Tiefe nur begreifen
mit Händen. Und nur so wird reifen
sein Geist, sein Können und sein Wissen.
Doch all dies wird man wohl vermissen,
wenn er am Bildschirm weiter hängt
und Lebenszeit dem Display schenkt.

Die virtuelle Welt macht süchtig.
Die Industrie sorgt dafür tüchtig.
Der Süchtige an dieser Stelle
ist beste Geldeinnahmequelle.
Er tut, was ihm der Bildschirm sagt.
Das wird nicht weiter hinterfragt.

Weil ihm nun ja die Tiefe fehlt,
wird das genommen, das gewählt,
was er auf seinem Bildschirm sieht.
Er fragt nicht nach, was da geschieht.
Dass andere sein Denken
durch Bildschirmmedien lenken.
Das kann er gar nicht sehen,
so muss es wohl geschehen.

Doch Hoffnung kann es geben,
auf selbstbestimmtes Leben.
Wer sich von solchen Medien trennt,
das Süchtepotential erkennt,
der hat die Chance, sein Leben
nicht sinnlos aufzugeben.

•••••

Der stille Rebell

Der stille Rebell übt Widerstand –
im Stillen. Er streut ins Getriebe Sand.
Er bremst den schnellen Lauf der Welt.
Er ist ein unentdeckter Held.

Er stoppt die Uhren, sabotiert,
da unser Leben so schnell rotiert,
dass kaum mehr jemand Ruhe findet
und unsre Lebensfreude schwindet.

Er ist voll Skepsis, hinterfragt.
Er glaubt nicht, was die Masse sagt.
Er macht nicht das, was alle machen,
lacht über Macht und stärkt die Schwachen.

Wer’s ihm gleich tut, der tut Gutes.
Und so bin ich frohen Mutes,
dass mehr Rebellen sich noch wehren,
so Glück und Freude in uns mehren.

•••••

Dichtergarten

War es erst ein lichter Garten,
wird es bald ein dichter Garten.
Blumen in verschied’nsten Arten
möchten nicht mehr länger warten.
Streue Samen in die Scharten,
und aus frisch gepflanzten Zarten
wächst alsbald ein dichter Garten.
Ganz von selbst, die Winterharten
werden in das Frühjahr starten.
Ich muss gießen, ich muss warten.
Lese Bücher, spiele Karten.
War es einst ein lichter Garten,
ist es nun mein Dichtergarten.

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